„Anton Pleva ist es gelungen, jede einzelne der spielenden Personen nach drei Jahren Ausbildung in einer Klarheit und spielerischer Reife in Erscheinung treten zu lassen, die alles, was wir in den drei Jahren an spielerischen Fähigkeiten bei den Studierenden erkennen konnten, weit übertroffen hat. “
WAS MEINE ARBEIT AUSMACHT
About me
Seit 1995, als ich 12 Jahre alt war, arbeite ich im Theater. Mein Vater Jörg Pleva, Schauspieler und Regisseur, hat mich in seinen Inszenierungen mitspielen lassen und brachte mir alles bei, was er wusste. Später habe ich zusätzlich an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Schauspiel studiert.
- Wohnort Hamburg
- Sprachen Deutsch, Englisch
- Fächer Grundlagen, Monologe, Szenen
- Schauspiel seit 30 Jahren
- Regie seit 13 Jahren
- Monologe seit 18 Jahren
- Szenen seit 8 Jahren
- Grundlagen seit 8 Jahren
- Referenzen u.a. SfS Hamburg, HfMT Hamburg, Schauspielschule Zerboni
About Me – Living in the Theatre
Seit 1995, als ich 12 Jahre war, arbeite ich im Theater. Mein Vater Jörg Pleva, Schauspieler und Regisseur, hat mich in seinen Inszenierungen mitspielen lassen, gleichzeitig durfte ich ihm bei den Produktionsprozessen über die Schulter schauen, half ihm als Regieassistent und er brachte mir alles bei, was er wusste.
Von 2007 bis 2011 habe ich an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (Theaterakademie) Schauspiel studiert, danach war ich am Theater Bielefeld engagiert, wo ich auch erste Regiearbeiten auf die Beine stellen konnte, und lebe jetzt wieder in Hamburg.
2012 begann ich in Bielefeld eigene Theaterabende zu entwickeln und habe dort unter anderem das Jugendtheaterstück „Erdbeere und die Suche nach dem Sinn“ und ein Stück über „Die Varusschlacht“ geschrieben und inszeniert. 2019 gründete ich mit Freunden die Theatergruppe „Sexy Theater Menschen“ und schrieb und inszenierte die Megazorn-Trilogie über Hintergründe und Auswirkungen des Rechtsrucks der Gesellschaft bis hin zur Klimakatastrophe — dessen dritter Teil zum Duisburger Theatertreffen 2025 eingeladen wurde.
Seit 2022 arbeite ich an diversen Projekten für das Hamburger Sprechwerk, unter anderem die Stückerarbeitung „The Fun in Fungus“ in dem wir anhand von Erkenntnissen über Fungi die Idee des „Individualismus“ dekonstruieren und zu der Erkenntnis kommen, dass Menschen Austauschwesen sind, die in Symbiogenese leben, und die Bearbeitung von Penelope Skinners Stück „Eigengrau“ zu einer feministischen Sitcom und antipatriarchalen Late Night Show.
2023 kam am Ernst Deutsch Theater in Hamburg meine Inszenierung von „Frühlings Erwachen“ raus, in dem sechs junge Schauspieler das Stück nach seiner Aktualität befragen und die Ideologiekritik Wedekinds mit der Kritik heutiger junger Generationen zusammen bringen, 2025 inszenierte ich dort Romeo und Julia.
2024 und 2025 habe ich für die Schule für Schauspiel Hamburg im zweiten Jahrgang die Komödien „Floh im Ohr“ von Georges Feydeau und „Sein oder Nichtsein“ von Ernst Lubtisch und 2025 als Abschlusstück „Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert“ von Sivan Ben Yishai erarbeitet, die jeweils auf dem Hamburger Schauspielschultreffen liefen.
Werdegang & Ausbildung
Ausbildung in Schauspiel, Theaterregie- und produktion / Schauspielkompanie Adhoc
Schauspielstudium / Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Schauspieler / u.a. Theater Bielefeld, Hamburger Schauspielhaus, Ernst Deutsch Theater, Ohnsorg Theater
Schauspieldozent / u.a. Schule für Schauspiel Hamburg, HfMT Hamburg, Schauspielschule Zerboni
Theatergruppen Sexy Theater Menschen + KTV Hoffnung
Theaterregie / u.a. Ernst Deutsch Theater, Hamburger Sprechwerk, SfS Hamburg
Leader as a Coach Fortbildung / The Human Impact Group
„In den Szenenstudien gelang es Anton Pleva komödiantisches Handwerk zu vermitteln – von Grundlagen über Figur- und Textarbeit bis zu Spielweisen. In seinem Unterricht haben sich die Schüler:innen merklich weiterentwickelt und die Szenenvorspiele waren große Erfolge. Dabei stellte er hohe Anforderungen an Handwerk, Präzision, Timing und Professionalität und schaffte es, die Persönlichkeiten der Spieler:innen und ihren jeweiligen individuellen Ausdruck zum Vorschein zu bringen.“
„Mir war eigentlich schon immer klar, dass ich sehr viel Energie und Kraft habe, aber ich konnte die beiden Freunde nie unter einen Hut bringen. Unsere Arbeit hat mir dabei geholfen, mehr an mich und meine Fähigkeiten zu glauben, denn „es ist ja alles da, was ich brauche“. Ich habe jede Probe sehr genossen. Ich durfte meine Grenzen kennenlernen und trotzdem einfach weitermachen, ich hab’s geliebt! Ich hatte nie das Gefühl, dass Du mich dazu zwingst oder ich performen muss. Ich durfte meiner intrinsischen Motivation zu 100% folgen und hatte immer das Gefühl, dass ich dabei von Dir gesehen werde. Vielen Dank, dass Du Dir so viel Zeit für mich genommen hast. Die Gespräche und Deine Unterstützung haben mir viel bedeutet.“
Fabienne Flügge
(ehemalige Schauspielstudentin)
Du suchst einen Schauspielcoach?
Mein Unterricht richtet sich an Spieler jedes Niveaus: von Anfängern, die an Schauspielschulen vorsprechen wollen, bis zu Profis, die sich auf eine Rolle vorbereiten wollen. Unsere Arbeit hat dich zum Mittelpunkt. Du bist das Medium und am Ende will das Publikum Dich sehen. Wie im Coaching gibst deshalb du vor, wie schnell du arbeiten und was du lernen willst. Ich bringe Dir mein Wissen und mein Handwerk mit: Schauspieltechnik, Theaterphilosophie, Theatergeschichte und viele Erfahrungen – die Basis meiner Arbeit. Ob es geschichtliches Hintergrundwissen ist, Techniken von Stranislawski oder die Philosophie Brechts, als Schauspieler nutze ich verschiedene Wege, um spannende Geschichten erzählen zu können. Du wirst aus deiner Erfahrung eigene Wege finden und ich kann dich einen kleinen Teil auf dem Weg begleiten, ob es schnell gehen oder nachhaltig sein soll.
Du hast morgen ein Vorsprechen? Dann arbeiten wir jetzt hier und heute intensiv und explizit daran, wie du in kürzester Zeit das meiste aus deinem Text holen kannst. Du möchtest dich auf eine Rolle vorbereiten? Dann gehe ich mit dir die Hintergründe durch, stelle dir Fragen und helfe dir eine Welt zu entdecken, von der zu erzählen, das Publikum fesselt. Du möchtest dich in einem halben Jahr für Schauspielschulen bewerben? Dann können wir zum Beispiel daran arbeiten, anhand deiner Rollen Grundlagen kennenzulernen, sodass du Sicherheit hast und gut auf die Extremsituationen bei den Vorsprechen vorbereitet bist: Du weißt, was du warum spielst, hast sauber gearbeitete Rollen und bleibst gleichzeitig flexibel für Neues.
Egal, welchen Weg wir wählen, in diesem Unterricht geht es um Dich, denn Du spielst und Deine Persönlichkeit ist die Grundlage für das was Du uns erzählen möchtest.
Retrospektive
2026 Abschlussszenen
Dozent / Schule für Schauspiel Hamburg
2025 Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert
von Ben Yishai mit Texten von Ibsen / Regie
2025 Sein oder Nichtsein
von Whitby + Lubitsch / Regie
2024 Abschlussmonologe
Dozent / Schule für Schauspiel Hamburg
2024 Grundlagen Komödie
Dozent / Schauspielschule Zerboni
2024 Floh im Ohr
von Feydeau in einer Bearbeitung von Pleva / Regie
2024 Komödienszenen
Dozent / Schauspielschule Zerboni
„Anton Pleva gelang es in besonderer Weise, die schauspielerischen Fähigkeiten der Mitwirkenden zu fördern und zur vollen Entfaltung zu bringen. Die Studierenden überzeugten durch hohe schauspielerische Qualität, starke Bühnenpräsenz, sicherem Auftreten, mutigem und wahrhaftigem Spiel und beeindruckender Ensembleleistungen. (…) Wiederholt wurde von ihnen hervorgehoben, wie viel sie in der Zusammenarbeit mit Anton Pleva gelernt hätten – sowohl in spieltechnischer Hinsicht als auch im Hinblick auf szenisches Denken, Textarbeit, Theatertheorie und Theater als Beruf. Auch auf seine faire, empathische und achtsame Arbeitsweise wurde immer wieder hingewiesen.“
Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert
von Ben Yishai mit Texten von Ibsen / Schule für Schauspiel Hamburg / Altonaer Theater
Sein oder Nichtsein
von Whitby + Lubitsch / Schule für Schauspiel Hamburg / Altonaer Theater