Sein oder Nichtsein
Schule für Schauspiel Hamburg / Altonaer Theater / 2025

Sein oder Nichtsein

von Nick Whitby + Ernst Lubitsch / Regie + Ausstattung

„Eine fulminante Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit, Tiefe, politischer Aussage, Tempo, Rhythmus und inszenatorischer Eleganz, und eine Arbeitsweise, die geprägt ist durch gedankliche Präzision, Achtsamkeit, Empathie und sehr viel Liebe zur Arbeit. “


Jan Oberndorff
(Künstlerische Leitung, Schule für Schauspiel Hamburg)

Sein oder Nichtsein

Komödie von Nick Whitby

nach dem gleichnamigen Film von Ernst Lubitsch

Drehbuch Edwin Justus Mayer und Melchior Lengyel

 

Schule für Schauspiel Hamburg / Altonaer Theater / 2025

 

Mit Anne-Sophie Heerdt (Dowasz), Annie Oreopoulos (Maria Tura), Fabienne Flügge (Walowski + Silewski + Erhardt), Fabienne Worch (Anna Zagatewska), Katrin Duttlinger (Grünberg + Zaubererin), Lay Eisenberg (Josef Tura), Moritz Reichel (Stanislaw Sobinsky + Schulz), Shahin Shehata (Rowicz), Viola Tharandt (Junge Grünberg & Musikerin)

 

Regie + Ausstattung Anton Pleva

Regieassistenz Sofia Svenja Andersson

 

KEINE TOLERANZ FÜR INTOLERANZ

Inhalt

1939 steht die polnische Theatergruppe des Polski Theaters vor der Premiere eines Stücks über Nazi-Deutschland. Nach dem Einmarsch der Faschisten wird das Theater von den Zensoren geschlossen und der Theatergruppe stehen düstere Zeiten bevor. Bis ein junger polnischer Bomberpilot sie um ihre Hilfe bittet, einen Spion zu fangen.
Sein oder Nichtsein wurde 1942 in den USA uraufgeführt und dafür kritisiert, den Nazi-Terror zu verharmlosen. Wie entwaffnend es für Vertreter faschistischer Herrschaftssysteme sein kann, wenn sie der Lächerlichkeit preisgegeben werden, wurde erst später erkannt – und der Film ging in die Filmgeschichte ein. In Sein oder Nichtsein wird die NS-Herrschaft nicht nur beißend karikiert, sondern durch die Schauspieler, die sich als Nazis ausgeben, auch brillant entlarvt.

Feedback

„Mir war eigentlich schon immer klar, dass ich sehr viel Energie und Kraft habe, aber ich konnte die beiden Freunde nie unter einen Hut bringen. Unsere Arbeit hat mir dabei geholfen, mehr an mich und meine Fähigkeiten zu glauben, denn „es ist ja alles da, was ich brauche“. Ich habe jede Probe sehr genossen. Ich durfte meine Grenzen kennenlernen und trotzdem einfach weitermachen, ich hab’s geliebt! Ich hatte nie das Gefühl, dass Du mich dazu zwingst oder ich performen muss. Ich durfte meiner intrinsischen Motivation zu 100% folgen und hatte immer das Gefühl, dass ich dabei von Dir gesehen werde.
Vielen Dank, dass Du Dir so viel Zeit für mich genommen hast. Die Gespräche und Deine Unterstützung haben mir viel bedeutet.“

 

Fabienne Flügge

(ehemalige Schauspielstudentin)

„Anton Pleva ist es gelungen, jede einzelne der spielenden Personen nach drei Jahren Ausbildung in einer Klarheit und spielerischer Reife in Erscheinung treten zu lassen, die alles, was wir in den drei Jahren an spielerischen Fähigkeiten bei den Studierenden erkennen konnten, weit übertroffen hat.“

Jan Oberndorff
(Künstlerische Leitung, Schule für Schauspiel Hamburg)